Fraktal – Trojaner

Wenn ein Gast zur Gefahr wird

Es gibt Momente in einer laufenden Hörspielserie, in denen sich zeigt, ob ein Konzept wirklich trägt oder ob es nur von der Neugier auf den nächsten Cliffhanger lebt. Mit der fünften Folge der Gigaphon-Produktion Fraktal, betitelt Trojaner, erreicht die Reihe genau einen solchen Punkt. Nach einem eher zurückhaltenden Einstieg über die ersten beiden Episoden und einer spürbaren Qualitätssteigerung ab der dritten Folge Prähistorica hat sich die Serie mit Kontakt, der vierten Episode, endgültig als eigenständige Stimme im deutschsprachigen Science-Fiction-Hörspiel etabliert. Trojaner knüpft nahtlos an diesen Aufwärtstrend an und setzt, wie es mehrere Hörer und Rezensenten unabhängig voneinander formulierten, noch eine Schippe drauf.

Veröffentlicht wurde die Folge am 18. September 2015 durch das Label Gigaphon Entertainment aus Dietmannsried im Allgäu, ein Studio, das sich in den Jahren zuvor bereits mit Reihen wie Dragonbound oder Der Unendliche einen Namen als verlässlicher Produzent handwerklich sauberer, atmosphärisch dichter Hörspiele gemacht hatte. Autor der Fraktal-Reihe ist Peter Lerf, der die Geschichte um das Raumschiff Skyclad von Beginn an konzipiert und seither konsequent weiterentwickelt hat. Die Produktion liegt in den Händen von Martin Sabel, der neben seiner Rolle als Produzent auch als Sprecher des Nicolas Spooner Teil des Ensembles ist.

Ein Schiff namens Skyclad

Um zu verstehen, warum Trojaner innerhalb der Serie so gut funktioniert, lohnt sich ein kurzer Blick zurück auf das, was die Fraktal-Reihe bis zu diesem Zeitpunkt aufgebaut hat. Die Grundidee des Universums unterscheidet sich von vielen anderen Weltraum-Hörspielen dadurch, dass sie die Reise nicht ins Unendliche des Alls, sondern in einen sogenannten Fraktalraum lenkt, eine Art Mikrokosmos, der jenseits der gewohnten Maßstäbe unseres Universums liegt. Diese Prämisse gibt der Serie von Anfang an eine eigene Note und hebt sie von Klassikern wie Perry Rhodan oder auch von neueren Genrekollegen wie Mark Brandis ab, die eher die traditionelle Erzählweise der Raumfahrt in den unendlichen Weiten pflegen.

Die Besatzung des Raumschiffs Skyclad gerät im Zuge ihrer Erkundungen tief in diesen Fraktalraum und sieht sich mit fremden Zivilisationen, unbekannten Gefahren und Fragen konfrontiert, die weit über simple Abenteuerunterhaltung hinausgehen. Die einleitenden Sätze, mit denen Gigaphon jede Folge ankündigt, machen das deutlich: Wer sind wir, wo kommen wir her, sind wir allein im Universum – solche großen Fragen ziehen sich als roter Faden durch die gesamte Serie und geben auch der fünften Folge ihren gedanklichen Unterbau, auch wenn die konkrete Handlung deutlich bodenständiger und figurenzentrierter ausfällt, als es die pathetischen Eingangsworte vermuten lassen.

Am Ende der vierten Folge Kontakt hatte die Besatzung der Skyclad eine Rettungskapsel abgefangen. Diese Momentaufnahme bildet den unmittelbaren Ausgangspunkt für Trojaner: Der Kapsel entsteigt ein fremdartiges, zugleich faszinierendes Wesen. Es handelt sich um Kari, eine Prinzessin vom Planeten Kintaru. Captain Ian Pierce, der Kommandant der Skyclad, trifft die Entscheidung, sie zu ihrer Heimatwelt zurückzubringen – ein Akt der Gastfreundschaft und des diplomatischen Anstands, der jedoch, wie sich im Verlauf der Handlung zeigt, weitreichende und keineswegs harmlose Folgen nach sich zieht. Denn mit dieser Entscheidung durchkreuzt die Besatzung ungewollt die Pläne eines im Verborgenen agierenden Gegners, der durch das Handeln der Skyclad-Crew gezwungen wird, seine Deckung aufzugeben und aktiv zu werden.

Handlung ohne große Enthüllungen

Wer sich mit Hörspielrezensionen beschäftigt, merkt schnell, dass sich viele Rezensenten bei Fraktal bewusst zurückhalten, wenn es um Details der Handlung geht. Das liegt nicht daran, dass es nichts zu erzählen gäbe, sondern vielmehr daran, dass die Spannung der Serie maßgeblich davon lebt, dass die Hörerschaft selbst entdeckt, wie sich die Ereignisse entwickeln. Diese Zurückhaltung soll auch hier respektiert werden, dennoch lässt sich der grobe Rahmen der Geschichte umreißen, ohne die zentralen Überraschungsmomente zu verraten.

Trojaner ist im Kern eine klassische Erstkontakt-Geschichte, wie sie das Science-Fiction-Genre in unzähligen Variationen kennt – von literarischen Vorbildern über Filme bis hin zu anderen Hörspielserien. Was die Folge auszeichnet, ist weniger die Originalität der Grundidee als vielmehr die Art und Weise, wie Peter Lerf dieses altbekannte Motiv mit Leben füllt. Statt auf spektakuläre Actionsequenzen oder bombastische Raumschlachten zu setzen, konzentriert sich die Handlung auf die zwischenmenschliche, oder besser gesagt zwischen-außerirdische Interaktion zwischen Kari und der Besatzung der Skyclad. Die Folge ist dadurch naturgemäß recht dialoglastig, was in einem Hörspiel durchaus ein Risiko birgt, wenn die Figuren nicht tragfähig genug gezeichnet sind. Hier gelingt der Balanceakt jedoch überzeugend: Die neue Figur Kari wird als facettenreich und vielschichtig angelegt, sodass die vielen Gesprächsszenen nie den Charakter bloßer Verzögerung annehmen, sondern konsequent zur Charakterentwicklung und zum Spannungsaufbau beitragen.

Der Titel der Folge, Trojaner, offenbart seinen vollen Sinn erst gegen Ende der knapp einstündigen Spielzeit. Bis dahin bleibt die Bedeutung bewusst im Ungewissen, was der Geschichte einen zusätzlichen Reiz verleiht: Die Hörerschaft ahnt früh, dass mit der exotischen Schönheit aus der Rettungskapsel möglicherweise nicht alles ist, wie es zunächst scheint, ohne dass sich diese Vermutung vorschnell bestätigt oder entkräftet. Dieses bewusste Offenlassen, kombiniert mit dem Wissen um die Bedeutung des Titels aus der griechischen Mythologie und der Computertechnik gleichermaßen, sorgt für eine unterschwellige Anspannung, die sich durch die gesamte Folge zieht.

Sowohl Karis Landsleute auf Kintaru als auch die Besatzung der Skyclad sehen sich im Verlauf der Handlung mit Entscheidungen konfrontiert, bei denen es im wörtlichen Sinne um Leben und Tod geht. Diese Zuspitzung mündet in ein Finale, das sich zunehmend dynamisch und fesselnd steigert, ehe die Folge – wie es für die Serie typisch geworden ist – mit einem veritablen Cliffhanger endet. Anders als in den vorangegangenen Episoden, in denen jeweils ein in sich abgeschlossener Handlungsabschnitt mit einem zusätzlichen Cliffhanger zur übergeordneten Geschichte kombiniert wurde, verzichtet Trojaner weitgehend auf diese Doppelstruktur. Es gibt hier im Wesentlichen nur den Cliffhanger, ohne einen klar abgeschlossenen Nebenstrang. Dieser dramaturgische Kniff wurde von einem Teil der Hörerschaft durchaus kritisch aufgenommen, da der gewohnte Abschluss innerhalb der Folge fehlt und die Episode dadurch stärker als ein reines Zwischenkapitel wirkt.

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Kari: Eine Figur, die trägt

Zentral für den Erfolg der Folge ist die neue Figur Kari, die Prinzessin vom Planeten Kintaru. Eine gute Erstkontakt-Geschichte steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit und Anziehungskraft der fremden Figur, die ins bekannte Ensemble eingeführt wird. Zu blass gezeichnet, verkommt sie zur reinen Plotfunktion; zu überzogen fremdartig gestaltet, verliert sie die Möglichkeit zur Identifikation. Peter Lerf gelingt es mit Kari, einen Mittelweg zu finden, der die Fremdartigkeit der Figur bewahrt, ohne sie unzugänglich zu machen.

Kari wird nicht als reines exotisches Beiwerk eingeführt, sondern als eigenständige Persönlichkeit mit eigenen Beweggründen, eigener Kultur und eigenem emotionalen Innenleben. Ihre Herkunft von einem fremden Planeten und ihre gesellschaftliche Stellung als Prinzessin bringen dabei zwangsläufig auch Fragen von Verantwortung, Erwartungsdruck und persönlicher Freiheit mit sich, die im Verlauf der Folge immer wieder anklingen. Gerade weil die Handlung so stark auf Dialogen aufbaut, bekommt die Hörerschaft ausreichend Gelegenheit, diese Facetten von Kari kennenzulernen, ohne dass die Erzählung dabei ins Behäbige abgleitet.

Ein wesentlicher Faktor, der zur Glaubwürdigkeit dieser Figur beiträgt, liegt in der stimmlichen Umsetzung. Die Sprecherin Claudia Urbschat-Mingues, vielen bekannt durch ihre Arbeit als deutsche Synchronstimme internationaler Filmstars, prägt die Rolle der Kari bereits ab der ersten gesprochenen Zeile und verleiht ihr auf akustischer Ebene ein unverwechselbares Gesicht. Mehrere Rezensenten haben unabhängig voneinander betont, wie treffend diese Besetzung gewählt wurde. Die charakteristische, warme und zugleich charismatische Stimmfarbe von Urbschat-Mingues passt außergewöhnlich gut zur konzipierten Rolle einer fremden, faszinierenden und zugleich rätselhaften Prinzessin. Kaum eine andere Besetzung hätte der Figur so überzeugend Kontur verleihen können.

Das Ensemble: Vertraute Stimmen in neuer Konstellation

Neben Claudia Urbschat-Mingues als Kari greift Gigaphon in Trojaner auf das etablierte Sprecherensemble der Serie zurück, das sich über die vorangegangenen Folgen bereits eingespielt hat. Martin L. Schäfer leiht seine Stimme dem Jason Jublonsky, Gordon Piedesack verkörpert Captain Ian Pierce, Martin Sabel spricht Nicolas Spooner, Bettina Zech gibt der Dr. Amy Keppler ihre Stimme, Robert Missler übernimmt die Rolle des Thomas Sabian, Sven Mai spricht Dr. Francis Copeland, Julia Casper leiht Kaylani Soto ihre Stimme, Timo Kinzel gibt Makonn eine akustische Präsenz, und Carmen Molinar spricht den Bordcomputer Luna.

Dieses eingespielte Ensemble zahlt sich in Trojaner hörbar aus. Die Chemie zwischen den Figuren, die sich über vier vorangegangene Folgen entwickelt hat, trägt maßgeblich dazu bei, dass die zahlreichen Dialogszenen nicht ermüdend wirken, sondern im Gegenteil eine warme, vertraute Grundlage bilden, vor der sich die neue, fremde Figur der Kari umso deutlicher abheben kann. Bettina Zech, die im Gigaphon-Kosmos auch durch ihre Rolle als Lea in der Fantasy-Reihe Dragonbound bekannt ist, gehört zu den Stammkräften des Labels und bringt auch hier ihre gewohnte Zuverlässigkeit ein. Gordon Piedesack verleiht dem Captain Pierce jene Mischung aus Verantwortungsbewusstsein und Entscheidungsfreude, die die Figur seit der ersten Folge auszeichnet und die auch in Trojaner wieder gefordert wird, als Pierce die folgenreiche Entscheidung trifft, Kari zu ihrer Heimatwelt zurückzubringen.

Sounddesign und Musik: Kontraste als Stilmittel

Ein Markenzeichen der Gigaphon-Produktionen ist seit jeher die aufwendige technische Umsetzung, und auch Trojaner bildet hier keine Ausnahme. Auffällig ist allerdings, dass die Geräuschkulisse in dieser Folge weniger stark gefordert wird als in anderen Episoden der Serie, da die Handlung ohne große Raumschlachten oder spektakuläre Actionsequenzen auskommt. Statt auf bombastische Klangkulissen zu setzen, konzentriert sich das Sounddesign auf die Schaffung einer dichten, glaubwürdigen Atmosphäre für die Begegnung zwischen den Menschen der Skyclad und der fremden Kultur Karis.

Besonders bemerkenswert ist der Einsatz von Musik als dramaturgisches Mittel zur Verdeutlichung kultureller Unterschiede. Die musikalische Untermalung wird gezielt genutzt, um die Fremdartigkeit von Karis Herkunftswelt hörbar zu machen, unter anderem durch den Einsatz ungewöhnlicher instrumentaler Texturen, die man salopp als eine Art rustikale, folkloristische Klangfarbe beschreiben könnte. Als besonderes Bonbon wartet die Folge zudem mit einer Gesangseinlage von Claudia Urbschat-Mingues auf, die der Figur der Kari eine zusätzliche emotionale Ebene verleiht. Gesangseinlagen in Hörspielen sind ein heikles Terrain, das erfahrungsgemäß schnell ins Peinliche kippen kann, wenn die Umsetzung nicht stimmt. In diesem Fall wird die Entscheidung jedoch von mehreren Rezensenten als gelungen und stimmig im Kontext der Geschichte bewertet, gerade weil sie nicht als reiner Effekt, sondern als bewusstes Stilmittel zur Darstellung kultureller Differenz eingesetzt wird.

Insgesamt bleibt die musikalische Gestaltung der Folge eher zurückhaltend und unspektakulär, was sich in erster Linie als Fortsetzung der bisherigen Serientradition lesen lässt: Gigaphon setzt beim Fraktal Hörspiel weniger auf große, bombastische musikalische Gesten als auf einen ruhigen, atmosphärischen Soundtrack, der die Handlung trägt, ohne sie zu überlagern.

Erzähltempo und dramaturgischer Aufbau

Mit einer Spielzeit von knapp 56 Minuten, aufgeteilt in neun Kapitel, bewegt sich Trojaner im gewohnten Rahmen der Serie. Der dramaturgische Aufbau folgt dabei einem bewährten Muster: Auf eine ruhigere, dialoglastige erste Hälfte, in der die Beziehung zwischen Kari und der Besatzung der Skyclad im Zentrum steht, folgt eine zunehmende Verdichtung der Ereignisse, die in einem intensiven, mitreißenden Finale mündet. Dieses Muster, das sich bereits in den vorangegangenen Folgen bewährt hatte, funktioniert auch hier zuverlässig und sorgt dafür, dass die Spannungskurve über die gesamte Spielzeit hinweg konsequent ansteigt, statt in einer Abfolge einzelner, isolierter Höhepunkte zu verlaufen.

Bemerkenswert ist dabei, wie geschickt die anfängliche Ruhe der Dialogszenen genutzt wird, um Vertrauen zwischen der Hörerschaft und der neuen Figur Kari aufzubauen, sodass die späteren dramatischen Wendungen ihre volle emotionale Wirkung entfalten können. Ein Erstkontakt-Szenario lebt maßgeblich davon, dass die Hörerschaft eine emotionale Bindung zur fremden Figur aufbaut, bevor diese in Gefahr gerät oder selbst zur Gefahr wird. Genau das gelingt Trojaner überzeugend, weshalb auch die eruptiven, spannenden Szenen im weiteren Verlauf der Folge ihre volle Wirkung entfalten können, da sie, wie ein Rezensent treffend formulierte, förmlich aus dem Nichts über die Hörerschaft hereinbrechen.

Einordnung ins Genre: Zwischen Pulp-Tradition und eigenem Anspruch

Die grobe Ausgangssituation von Trojaner – eine gestrandete, fremde Prinzessin, die von einer Raumschiffbesatzung gerettet und nach Hause gebracht werden soll, während sich im Hintergrund eine dunkle Bedrohung zusammenbraut – erinnert unweigerlich an klassische Pulp-Science-Fiction-Abenteuer. Die Vorbilder für diese Art der Erzählung reichen von den frühen Weltraumhelden-Geschichten eines Buck Rogers über die Marsromane um John Carter bis hin zu moderneren popkulturellen Bezugspunkten wie Star Wars. Dass Fraktal sich dieser Traditionslinie bewusst bedient, ist keineswegs ein Manko, sondern vielmehr ein bewusst gewähltes Fundament, auf dem die Serie ihre eigene Handschrift entwickelt.

Innerhalb der deutschsprachigen Hörspiellandschaft wird Fraktal von Kennerinnen und Kennern des Genres gerne mit anderen aktuellen Science-Fiction-Reihen verglichen, etwa mit Heliosphere 2265 oder Raumschiff Promet, aber auch mit den großen, traditionsreichen Serien wie Perry Rhodan oder dem inzwischen eingestellten Mark Brandis. Im Vergleich zu diesen Reihen zeichnet sich Fraktal durch eine ungewöhnlich starke Betonung der zwischenmenschlichen, beziehungsweise zwischen den Spezies angesiedelten Beziehungsebene aus. Wo andere Serien stärker auf technische Detailverliebtheit oder ausufernde Weltraumschlachten setzen, konzentriert sich Fraktal konsequent auf die Charaktere und ihre Entwicklung, was der Serie einen eigenen, unverwechselbaren Ton verleiht.

Ein weiterer Hörer brachte diese besondere Mischung mit dem Vergleich zu Star Trek Voyager einerseits und der Familienserie Jan Tenner andererseits auf den Punkt – eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination, die aber die Bandbreite der Serie treffend beschreibt: Fraktal verbindet die charakterorientierte Erzählweise und den diplomatischen Grundton eines Star Trek mit der zugänglichen, unterhaltsamen Abenteuerlust klassischer Familienhörspiele, ohne dabei kindlich oder simpel zu wirken.

Ein Blog aus der Hörspielszene fasste den Charakter der Serie mit Blick auf Trojaner treffend zusammen: Mit dieser Folge untermauere die Serie einmal mehr ihr Image als spannende, kurzweilige und facettenreiche Weltraumoper im Inneren Raum. Diese Beschreibung trifft den Kern der Serie sehr genau, denn Fraktal versteht sich tatsächlich als eine Space Opera, die ihre großen Themen und Fragen nicht im äußeren, unendlichen All, sondern im übertragenen, inneren Raum der zwischenmenschlichen – und zwischenspezies – Beziehungen verhandelt.

Zustimmung mit kleinen Einschränkungen

Die Reaktionen aus der Hörspielszene auf Trojaner fielen überwiegend positiv aus. Zahlreiche Rezensentinnen und Rezensenten, die die Serie von Beginn an verfolgt hatten, betonten übereinstimmend, dass die fünfte Folge zu den stärksten der bisherigen Reihe zähle. Gelobt wurden dabei regelmäßig die überzeugende Einführung der neuen Figur Kari, die gelungene Sprecherwahl mit Claudia Urbschat-Mingues in der Hauptrolle, die gewohnt solide technische Umsetzung sowie der kontinuierlich ansteigende Spannungsbogen, der bis zum fesselnden Finale trägt.

Kritischere Stimmen bezogen sich vor allem auf zwei Aspekte. Zum einen wurde der Verzicht auf einen in sich abgeschlossenen Nebenhandlungsstrang bemängelt, der in den vorangegangenen Folgen stets zusätzlich zum übergeordneten Cliffhanger vorhanden gewesen war. In Trojaner hingegen bleibt am Ende im Wesentlichen nur der offene Cliffhanger zur Hauptgeschichte, was einigen Hörerinnen und Hörern als dramaturgischer Rückschritt erschien, da der befriedigende Abschluss innerhalb der Episode fehlt.

Zum anderen wurde, wenn auch seltener, die musikalische Gestaltung kritisch diskutiert, insbesondere die bereits erwähnte Gesangseinlage sowie die volkstümlich angehauchte instrumentale Untermalung, die zur Darstellung von Karis Kultur eingesetzt wird. Während die meisten Stimmen diese Entscheidung im dramaturgischen Kontext als stimmig empfanden, räumten einzelne Rezensenten ein, dass die individuelle Empfindlichkeit gegenüber solchen musikalischen Einlagen naturgemäß unterschiedlich ausfällt und nicht jede Hörerin und jeder Hörer diesen Stilbruch gleichermaßen goutieren dürfte.

In den einschlägigen Bewertungsportalen erhielt die Folge durchweg gute bis sehr gute Bewertungen. Auf einer bekannten Hörspiel-Rezensionsplattform wurde Trojaner beispielsweise mit einem Wert von 8,6 von möglichen 10 Punkten bedacht, was die Folge deutlich über den Durchschnitt vergleichbarer Neuerscheinungen des Genres hebt. Auch in Kundenrezensionen auf großen Handelsplattformen dominierten Fünf-Sterne-Bewertungen, wobei mehrfach betont wurde, dass die Serie mit jeder Folge an erzählerischer Reife gewinne und mittlerweile zu den stärksten aktuellen Science-Fiction-Hörspielproduktionen im deutschsprachigen Raum zähle.

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Die Pause danach

Ein Aspekt, der die Rezeption von Trojaner zusätzlich prägte, betrifft die Ankündigung, dass nach dieser Folge zunächst eine Produktionspause bei Fraktal eintreten sollte. Aus Interviews mit dem Autor Peter Lerf sowie dem Produzenten Martin Sabel ging hervor, dass nicht unmittelbar mit einer sechsten Folge zu rechnen war. Für die Fangemeinde, die sich gerade durch den offenen Cliffhanger am Ende von Trojaner auf eine zeitnahe Fortsetzung gefreut hatte, war diese Nachricht naturgemäß mit einer gewissen Enttäuschung verbunden. Mehrere Kommentatorinnen und Kommentatoren aus der Szene äußerten die Hoffnung, dass sich die Serie am Markt ausreichend etablieren möge, um eine Fortführung wirtschaftlich zu rechtfertigen, verbunden mit dem Wunsch, dass die Auflösung des Cliffhangers nicht allzu lange auf sich warten lassen möge.

Im Rückblick zeigt sich, dass diese Sorge nicht ganz unbegründet war, die Serie ihren Weg jedoch letztlich doch fortsetzen konnte. Die Marke Fraktal blieb über die folgenden Jahre hinweg bestehen und wurde in unregelmäßigen Abständen um weitere Folgen ergänzt, sodass die Geschichte um die Besatzung der Skyclad und die Ereignisse rund um Kari und die im Hintergrund agierenden Bedrohungen letztlich doch eine Fortsetzung fanden, wenn auch nicht immer in der Schlagzahl, die sich die Fangemeinde ursprünglich erhofft hatte.

Das Studio im Hintergrund: Gigaphon aus dem Allgäu

Wer sich näher mit Trojaner beschäftigt, kommt an einem Blick auf das produzierende Label kaum vorbei. Gigaphon Entertainment mit Sitz in Dietmannsried im Allgäu gehört zu jenen Hörspiellabels, die sich in den 2010er-Jahren neben etablierten Größen wie Maritim oder Titania Medien einen eigenen Platz erarbeitet haben. Anders als viele Mitbewerber, die stark auf Lizenzware oder klassische Krimi- und Gruselformate setzen, hat sich Gigaphon von Anfang an auch der Eigenentwicklung neuer Stoffe verschrieben. Neben der Fantasy-Serie Dragonbound, die sich rasch zu einem der Aushängeschilder des Labels entwickelte, zählte Fraktal zu den ambitionierten Versuchen, auch im Science-Fiction-Segment eine eigenständige, nicht auf bestehenden Lizenzen basierende Marke aufzubauen.

Diese Ausgangslage ist für die Bewertung von Trojaner nicht unerheblich. Wer ein völlig neues Universum erschafft, ohne auf den Wiedererkennungswert einer bekannten Marke zurückgreifen zu können, muss die Hörerschaft allein über die Qualität von Geschichte, Figuren und technischer Umsetzung überzeugen. Dass Fraktal genau das mit der fünften Folge zunehmend gelingt, spricht für die handwerkliche Konsequenz, mit der Gigaphon an das Projekt herangegangen ist. Das Studio selbst betreute zu jener Zeit sämtliche Produktionsschritte weitgehend inhouse, von der Sprachaufnahme über den Schnitt bis zur finalen Abmischung, was der Serie über die Folgen hinweg eine bemerkenswerte klangliche Konsistenz verleiht.

Themen jenseits der Abenteuerhandlung

Bei aller Konzentration auf Figuren und Dialoge verliert Trojaner die größeren, existenziellen Fragestellungen der Serie nicht aus dem Blick, die bereits in den einleitenden Ankündigungstexten jeder Folge anklingen. Die Begegnung mit Kari wirft, wenn auch eher unterschwellig als explizit ausformuliert, grundsätzliche Fragen nach dem Umgang mit dem Fremden auf: Wie weit reicht Gastfreundschaft, wenn sie mit Risiken für die eigene Sicherheit verbunden ist? Wie viel Vertrauen lässt sich einer Person entgegenbringen, deren kultureller Hintergrund, deren Motive und deren tatsächliche Loyalitäten sich der eigenen Beurteilung zunächst entziehen?

Captain Pierce steht mit seiner Entscheidung, Kari zu ihrer Heimatwelt zurückzubringen, stellvertretend für eine Haltung, die Diplomatie und Empathie über reine Vorsicht stellt. Dass diese Haltung ihn und seine Besatzung in eine gefährliche Situation manövriert, wird von der Erzählung nicht als naive Verfehlung dargestellt, sondern als nachvollziehbare, im Kern sympathische Entscheidung, deren Konsequenzen die Figuren gemeinsam bewältigen müssen. Diese Grundhaltung erinnert, wie bereits angeklungen, an das diplomatische Ethos, das etwa die Star-Trek-Reihen seit jeher prägt, wird hier jedoch in einem deutlich kompakteren, auf eine einzelne Begegnung konzentrierten Rahmen verhandelt.

Auch die Titel gebende Metapher des Trojaners verdient in diesem Zusammenhang eine genauere Betrachtung. Der Begriff verweist gleich in zweifacher Hinsicht auf ein zentrales Motiv der Geschichte: zum einen auf das antike Bild des Trojanischen Pferdes, eines scheinbaren Geschenks, das sich als Einfallstor für eine Bedrohung entpuppt, zum anderen auf die modernere, aus der Computertechnik entlehnte Bedeutung eines Schadprogramms, das sich als harmlose Anwendung tarnt, um im Verborgenen zu wirken. Beide Bedeutungsebenen spielen in die Handlung hinein, ohne dass die Folge diese Anspielung plakativ ausstellt. Gerade diese Zurückhaltung im Umgang mit dem eigenen Titel gehört zu den erzählerischen Stärken von Trojaner: Die volle Bedeutung erschließt sich erst im Rückblick, wenn die Hörerschaft die Ereignisse der Folge noch einmal gedanklich durchgeht.

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Die Fortsetzung der Geschichte

Auch wenn die unmittelbare Fortsetzung nach Trojaner auf sich warten ließ, blieb die Serie über die folgenden Jahre nicht ohne Weiterentwicklung. Die Geschichte um die Skyclad, ihre Besatzung und die Bedrohung, die sich in Trojaner erstmals konkret abzeichnet, wurde in späteren Folgen konsequent fortgeführt und ausgebaut. Aus dem im Verborgenen agierenden Aggressor, dessen Pläne durch die Rettung Karis durchkreuzt werden, entwickelte sich im weiteren Verlauf der Serie ein Konflikt größeren Ausmaßes, der die Besatzung der Skyclad über zahlreiche weitere Folgen hinweg beschäftigen sollte, bis hin zu Auseinandersetzungen mit einer als Tarox bezeichneten feindlichen Macht, die in deutlich späteren Episoden der Reihe eine zentrale Rolle einnimmt.

Rückblickend lässt sich Trojaner damit auch als eine Art Scharnierfolge begreifen: Sie schließt den unmittelbaren Handlungsbogen um Karis Rettung ab, öffnet zugleich aber ein neues, größeres Konfliktfeld, das die Serie über Jahre hinweg tragen sollte. Diese Doppelfunktion erklärt zumindest teilweise, warum die Folge auf einen klassischen, in sich abgeschlossenen Nebenhandlungsstrang verzichtet: An dieser Stelle der Gesamterzählung ging es dem Autor offenkundig darum, einen tragfähigen Übergang zu schaffen, statt eine in sich geschlossene Episode im engeren Sinne zu erzählen.

Einordnung für Neueinsteiger

Für Hörerinnen und Hörer, die sich erstmals mit der Fraktal-Reihe beschäftigen möchten, stellt sich naturgemäß die Frage, ob Trojaner ein geeigneter Einstiegspunkt sein könnte. Die ehrliche Antwort darauf fällt zwiespältig aus. Zwar lassen sich die grundlegenden Konstellationen – das Raumschiff Skyclad, seine Besatzung, die Reise durch den Fraktalraum – auch ohne Kenntnis der vorangegangenen vier Folgen rasch erschließen, doch entfaltet die Folge ihre volle emotionale Wirkung erst vor dem Hintergrund der bereits etablierten Beziehungen zwischen den Figuren sowie der unmittelbar vorausgehenden Ereignisse aus Kontakt. Wer maximale erzählerische Wirkung erzielen möchte, ist daher gut beraten, mit der ersten Folge, Verloren im Mikrokosmos, zu beginnen und sich chronologisch durch die Reihe zu hören.

Wer hingegen in erster Linie prüfen möchte, ob der grundsätzliche Ton und die Machart der Serie den eigenen Vorlieben entsprechen, findet in Trojaner durchaus einen brauchbaren Testlauf, da die Folge viele der charakteristischen Stärken der Serie – dichte Charakterzeichnung, hochwertiges Sounddesign, ein spannungsgeladenes, auf zwischenmenschlichen Konflikten aufbauendes Erzählprinzip – in kompakter Form versammelt.

Handwerkliche Details: Regie, Schnitt und Tonarbeit

Ein Aspekt, der in vielen Rezensionen eher am Rande erwähnt wird, aber für den Gesamteindruck einer Hörspielproduktion entscheidend ist, betrifft die feinen handwerklichen Entscheidungen, die im Hintergrund getroffen werden: Regieführung, Schnitttempo und die Balance zwischen Sprache, Geräusch und Musik. Bei Trojaner fällt auf, wie sorgfältig die Regie mit Pausen umgeht. Gerade in den ruhigeren Dialogszenen zwischen Kari und den einzelnen Besatzungsmitgliedern entstehen immer wieder kurze Momente des Schweigens, die im fertigen Schnitt bewusst erhalten geblieben sind. Diese Pausen wirken nicht wie Leerlauf, sondern geben den Figuren Raum zum Nachdenken und verleihen den Gesprächen eine natürliche, unaufgeregte Kadenz, die man in actionlastigeren Produktionen des Genres seltener findet.

Auch der Umgang mit Stille als dramaturgischem Mittel verdient Erwähnung. In den entscheidenden Momenten des Finales setzt die Produktion bewusst auf kurze, fast unangenehme Pausen, bevor die Handlung sich weiter zuspitzt, ein Kunstgriff, der die Anspannung beim Publikum spürbar erhöht, ohne dass dafür zusätzliche Geräuscheffekte oder musikalische Untermalung notwendig wären. Diese Zurückhaltung passt zum Gesamtcharakter der Folge, die insgesamt eher auf leise, psychologisch grundierte Spannung setzt als auf lautstarke Effekthascherei.

Die Sprachaufnahmen selbst wirken durchgehend klar und gut aufeinander abgestimmt, was angesichts der Tatsache, dass Sprecherinnen und Sprecher bei solchen Produktionen üblicherweise nicht gemeinsam im selben Raum, sondern einzeln im Studio aufgenommen werden, keineswegs selbstverständlich ist. Gerade die Dialoge zwischen Kari und den übrigen Figuren, die inhaltlich von Vorsicht, Neugier und allmählich wachsendem Vertrauen geprägt sind, benötigen ein feines Gespür für Timing und Betonung, damit sie im Zusammenschnitt wie ein echtes, spontanes Gespräch wirken und nicht wie aneinandergereihte Einzelaufnahmen. Diese Feinarbeit gehört zu den stillen, oft unterschätzten Qualitäten, die eine Produktion wie Trojaner von weniger sorgfältig produzierten Genrebeiträgen unterscheidet.

Eine Empfehlung mit kleinen Vorbehalten

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass Trojaner alle wesentlichen Zutaten mitbringt, die ein gutes Science-Fiction-Hörspiel ausmachen: eine interessante, nicht plakativ auserzählte Grundidee, eine überzeugend besetzte neue Figur, ein eingespieltes, verlässliches Ensemble, ein durchdachtes Sounddesign und einen dramaturgischen Aufbau, der Geduld mit den Figuren belohnt, statt sie durch ständige Effekte zu ersetzen. Die kleinen Kritikpunkte, die sich um den fehlenden abgeschlossenen Nebenhandlungsstrang und die gelegentlich diskutierte musikalische Ausgestaltung ranken, schmälern den positiven Gesamteindruck nur unwesentlich.

Für Freundinnen und Freunde durchdachter, figurenzentrierter Weltraumgeschichten, die dem Genre auch jenseits von Laserschlachten und Raumschiffgefechten etwas abgewinnen können, gehört Trojaner zu den Folgen der Fraktal-Reihe, die sich uneingeschränkt empfehlen lassen. Wer bereit ist, sich auf die eher ruhige, dialogorientierte erste Hälfte einzulassen, wird mit einem packenden, gedanklich nachwirkenden zweiten Teil und einem Cliffhanger belohnt, der noch lange nach dem Ende der gut fünfzigminütigen Spielzeit im Gedächtnis bleibt.

Ein Highlight der bisherigen Reihe

In der Gesamtschau erweist sich Trojaner als eine der gelungensten Folgen der bisherigen Fraktal-Serie. Die Entscheidung, den Fokus auf die Begegnung mit der neuen Figur Kari zu legen und dabei bewusst auf spektakuläre Actionsequenzen zu verzichten, zahlt sich erzählerisch aus. Die Folge nutzt die dialoglastige Struktur, um Vertrauen und emotionale Bindung aufzubauen, bevor sie in ein intensives, mitreißendes Finale mündet, das die grundlegenden Themen der Serie – Fremdheit, Vertrauen, Verantwortung und die Frage, was hinter einer fremden Fassade tatsächlich lauert – konsequent weiterführt.

Die Besetzung der neuen Rolle mit Claudia Urbschat-Mingues erweist sich als Glücksgriff, der Kari von der ersten gesprochenen Zeile an Kontur und Charisma verleiht. Das eingespielte Stammensemble der Serie trägt die Geschichte zuverlässig mit, während das gewohnt hochwertige Sounddesign, ergänzt um den gezielten Einsatz von Musik als kulturellem Kontrastmittel, der Folge eine dichte, glaubwürdige Atmosphäre verleiht. Einzig der Verzicht auf einen in sich abgeschlossenen Handlungsbogen innerhalb der Folge und der damit verbundene, besonders offene Cliffhanger hinterlassen bei einem Teil der Hörerschaft ein kleines Gefühl der Unvollständigkeit – ein Umstand, der angesichts der anschließenden Produktionspause zusätzlich ins Gewicht fiel.

Wer sich für deutschsprachige Science-Fiction-Hörspiele interessiert und noch keinen Kontakt mit der Fraktal-Reihe hatte, findet in Trojaner einen guten, wenn auch nicht ganz eigenständigen Einstiegspunkt, da die Folge unmittelbar an die Ereignisse der vorangegangenen Episode anknüpft. Wer die Serie hingegen bereits seit ihrem Beginn verfolgt, dürfte in dieser fünften Folge einen der bislang stärksten Beiträge zu einer Reihe finden, die sich mit wachsender erzählerischer Sicherheit als eigenständige und lohnenswerte Stimme innerhalb der deutschsprachigen Weltraum-Hörspiellandschaft etabliert hat – eine Space Opera, die ihre großen existenziellen Fragen weniger in den unendlichen Weiten des Alls als vielmehr im komplexen, oft ebenso unergründlichen inneren Raum zwischenmenschlicher, beziehungsweise zwischenspeziesartiger Begegnungen verhandelt.

Fraktal – Trojaner

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Hörspiel-Details

Produktion & Crew

  • Buch, Regie, Soundtrack, Mischung Peter Lerf
  • Dialogaufnahmen Martin Sabel
  • Bookletgestaltung Ralf Gromer

Sprecher & Rollen

  • Jason „Jay“ Jublonsky, Journalist Martin Schäfer
  • Ian Pierce, Captain Gordon Piedesack
  • Nicolas Spooner, Commander Martin Sabel
  • Dr. Amy Keppler, Biologin Bettina Zech
  • Thomas Sabian, Ingenieur Robert Missler
  • Dr. Francis Copeland, Schiffsarzt Sven Mai
  • Kaylani Soto, Pilotin Julia Casper
  • Kari Claudia Urbschat-Mingues
  • Makonn Timo Kinzel
  • LUNA Carmen Molinar

Verantwortlicher Experte für diesen Artikel:

Profilbild von Sebastian Stelling
Sebastian Stelling
Aufgabenbereich: Administrator, Online-Marketing, Redakteuer, Social Media

Hallo, ich bin Sebastian, der Kopf hinter Audio Dramas Europe. Meine Liebe zu Hörspielen begann schon in den 80er- und 90er-Jahren, als Klassiker wie Die drei ???, TKKG oder Benjamin Blümchen meine ständigen Begleiter waren. Diese Faszination für das akustische Erzählen hat mich nie wieder losgelassen. Heute teile ich meine Leidenschaft auf dieser Plattform und stelle euch Hörspiele aus ganz Europa vor, von bekannten Klassikern bis zu unentdeckten Perlen der Independent-Szene. Dabei verstehe ich mich als Vermittler und Kurator: Ich produziere selbst keine Hörspiele, sondern möchte Brücken bauen, zwischen Fans, Produzenten und Sprechern. Wenn auch du Hörspiele liebst, freue ich mich, dich auf dieser Reise zu begleiten.

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