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Murder Tales – Highway Killer

Ein leerer Highway, eine Anhalterin am Straßenrand und ein Mörder, der die Dunkelheit als sein Revier betrachtet: Mit Highway Killer startet Contendo Media die neue Reihe Murder Tales und schickt Jonas geradewegs in eine Nacht, aus der es kein einfaches Entkommen zu geben scheint. Was als spontane Rettungstat beginnt, wird zur Hetzjagd voller Zweifel, denn die junge Anna ist vielleicht nicht das, was sie zu sein vorgibt. Getragen von dichtem Sounddesign, einer bedrohlich pulsierenden Musik und starken Sprecherleistungen um Dirk Hardegen und Ilona Otto, entwickelt sich die Episode zu einem klaustrophobischen Roadmovie fürs Ohr, das bekannte Genrezutaten mit spürbarem handwerklichem Ehrgeiz neu zusammensetzt.

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Geister-Schocker – Der Fluch der Hungersteine

Der Fluch der Hungersteine markiert einen besonderen Meilenstein: Als Folge 100 der Geister-Schocker-Reihe verbindet das Hörspiel klassischen Grusel mit einem Motiv, das direkt aus der Realität stammt. Eine scheinbar harmlose Fahrradtour führt drei Freundinnen zu einem rätselhaften Fund – einer uralten Weinflasche, verborgen in Stein –, und aus Neugier wird Schritt für Schritt ein Sog, der sie in die Schatten eines Schlosses zieht. Was zunächst wie ein spannendes Mysterium wirkt, kippt zunehmend in eine düstere Geschichte über Zeichen aus der Vergangenheit, verdrängte Geheimnisse und die Frage, was besser verborgen geblieben wäre. Wer atmosphärischen Horror liebt, der langsam anzieht und am Ende mit voller Wucht einschlägt, bekommt hier eine Jubiläumsfolge, die nicht laut feiert – sondern leise und wirkungsvoll frösteln lässt.

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Monster 1983 – Staffel 3

Monster 1983 – Staffel 3 ist das notwendige Finale einer Geschichte, die als Sommerflimmern begann und als dunkler Herbststurm endet. Harmony Bay, diese scheinbar vertraute Küstenstadt, wird noch einmal zur Bühne für alles, was die Reihe stark macht: präzise Figurenführung, konsequente Eskalation, ein Sounddesign, das Räume fühlbar macht, und eine Erzählhaltung, die lieber Konsequenzen zeigt als Trost zu spenden. Nach Andeutungen, falschen Fährten und langsam verdichteten Hinweisen zieht das Schlusskapitel die Schlinge zu: persönliche Schuld trifft auf kollektive Bedrohung, das Unheimliche im Vertrauten trifft auf sehr diesseitige Panik. Dabei bleibt Monster 1983 dem eigenen Kern treu. Die Serie sucht keinen billigen Knalleffekt, sondern zwingt ihre Figuren zu Entscheidungen, die etwas kosten – und Hörer dazu, mit Ambivalenz zu leben. Wer das Retro-Flair der ersten Staffel mochte, findet hier die erwachsene Fortsetzung: weniger Nostalgie, mehr Notwendigkeit. Wer Spannungsunterhaltung mit Haltung schätzt, bekommt ein Finale, das nicht abwickelt, sondern zu Ende denkt. Es ist das Kapitel, in dem die leisen Töne am lautesten hallen, die großen Namen des Ensembles die Bühne nicht überstrahlen, sondern tragen – und in dem aus dem Mythos Kleinstadt ein Prüfstand für Vertrauen, Verantwortung und Liebe wird. Kurz: ein Abschluss, der wehtut, weil er stimmt.

Das Cover zum Hörspiel DreamLand Grusel – Die Weltraummonster

DreamLand Grusel – Die Weltraummonster

Zwei Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden des Raumschiffs Drakon empfängt die Crew der Confidence ein Notrufsignal vom Planeten Paradise – dem letzten bekannten Aufenthaltsort der Vermissten. Commander Michael Traker und sein Team folgen dem Signal und stoßen auf die Überreste der einstigen Forschungsmission. Doch auf Paradise erwartet sie kein leeres Ödland, sondern eine albtraumhafte Realität: genetisch erschaffene Kreaturen, die alles Menschliche ausgelöscht haben, sind dort erwacht. Der vermeintliche Rettungseinsatz wird zum Kampf ums nackte Überleben – gegen das Grauen aus den Tiefen des Alls.